Die Reise nach Norwegen 1970 war die erste Auslandsreise mit dem Simca, den ich einige Monate vorher von meinem Vater bekommen hatte.
Ich erinnere mich i Schleswig-Holstein Pål Aavik und seinen Freund getroffen zu haben. Ich redete Deutsch mit denen, aber sie sagten wenig. Zum Schluss fand ich heraus, dass sie wenig Deutsch konnten.
Wir nahmen das Boot von Frekrikshavn nach Gøteborg. Die Jugendherberge war voll, deshalb fuhren wir nach Oslo. Ich war nicht gewohnt, dass die Hahrbahn getrennt wurde und fuhr beinahe in einen Mittelstreifen. Deshalb überlies ich dem Freund von Pål das Fahren. Wir kamen am Schlossplatz in Oslo morgen an aber übernachtenten in Fornebu.
Mir fiel die Soloreklame von Marty Feldmann auf. Er trank Solo und kotzte.
Auf dem Weg nach Kristiansund kam ich von der Strasse ab und steuerte dann scharf nach links und blieb in der Mitte der Strasse liegen. Als das geschah fühlte ich wie viel ich meinem Vater verdanke.
In Kristiansand blieb ich einige Tage und traff Reidun. Fuhr weiter nach Norden durch das Setesdal. Sa den Låtefoss. Nach Bergen. Dort nahm ich Eli und Effi bis nach Åndelsnes mit. Wir sahen den Trollstigen.
In Trondheim vergaß ich meinen Jugendherbergsausweis, weil ich bei Pål Åvik in Stjørdal übernachtete.
Vor Bodø in einer Jugendherberge an der E6 übernachtet. Die riefen in Trondheim an und der Ausweis wirde nach Narvik gesendet. Dort war ein konservativer Jugenherbergsvater, der für seine strengen befehle berüchtigt war.
In Tromsø versuchte ich eine Ferienarbeid in der Fischindustrie zu finden, aber ich fand nichts. Ich nahm einen Deutschen mit, der sich an den Benzinkosten beteiligte. Ich ließ mir Geld vom meiner Mutter nach Inari oder Ivalo überweisen
Aber er hatte nur DM 10.- übrig. Wir übernachteten in der Jugendherberge in Skaidi. Ein Same wollte, dass wir ihn 30 km zu seinem Wohnplatz fahren. Das lehnte ich ab, weil er nicht Englisch konnte und ein Messer bei sich trug.
Wir übernachteten auf dem Nordkapp und hatten Schlafsäcke mitgenomen.
Ich konnte das Geld nicht in Ivalo oder Inari abholen, weil ich beim falschen Postamt vorsprach. Deshalb sendete ich das weiter nach Schweden.
In Haparanda/Luleå nahm der Deutsche den Zug und ich fuhr weiter nach Süden.
Als ich bei der Arbeitsvermittlung nach einer Arbeit fragte, wurde ich zur Polizei geschickt, was mich ärgerte.
In Norwegen hätte ein Ölwechsel NOK 50.- gekostet, Das war mir zu teuer. In Schweden machte ich einen Standard Service der viel teurer war.
In Gävle traff ich Oddny Teighagen abends beim Tanzen. Da waren Leute die Hasch anboten.
Ich landete in Uppsala, wo ich längerer Zeit blieb. Lernte den Indonesier Benny kennen und auch Beatrice. War viel in den „Nationerna“ (Samunngsstätten der schwedischen Landmannschaften) und tanzte dort. Lernte Ulrike kennen, war aber zu schüchtern um mit ihr anzubandeln, obwohl sie sagte, dass ich ihr gefiel. Benny meinte, dass ich heim fahren soll, wenn ich kein Geld habe. Ich übernachtete bei einem Ehepaar das an der Universitet unterrichtete und von Düsseldorf kam Ich fargte wieder nach Geld, dass ich bekam und schnell ausgab.
In Gøteborg bekam ich endlich das Geld, dass nach Ivalo/innari geschickt wurde.
Über Dänemark und den Tivoli in Kopenhagen kam ich zurück nach Deutschland.
1971 war ich in England und Schottland, 1972 in den USA.
In den folgenden Jahren unternahm ich weitere 9 Reisen nur nach Norwegen/Schweden und wanderte 1982 nach Norwegen aus.
Anlagen:
Vorher:Schule, Studium und ich
Nachher: Das ist zum Auswandern aus Deutschland